LED-Beleuchtung im Full-Service-Mietmodell – liquiditätsschonend und energiesparend

Eine moderne Beleuchtungslösung mit LED-Technologie ist der Schlüssel zu besserem Licht, digitalisierten Prozessen, höherer Energieeffizienz sowie weniger Kosten und CO2-Emissionen. Trotzdem sind in vielen Büroumgebungen, in der Gastronomie, in Produktions- und Lagerhallen noch umweltschädliche, verbrauchsintensive und damit teure Halogen- oder Quecksilberlampen im Einsatz. Warum das so ist und weshalb Licht zur Miete eine Lösung sein kann, zeigt Stephan Ketterer, Leiter Business Development Deutsche Lichtmiete AG, im Interview auf.

Rolf Mauer: Die Vorteile der LED-Technologie sind unbestritten. Warum haben noch nicht mehr Unternehmen umgerüstet?

Stephan Ketterer: Eine Umrüstung ist nicht nur finanziell, sondern auch technisch aufwendig. Unternehmen scheuen das Risiko einer fehlerhaften Planung, die sie später teuer bezahlen müssen, und die hohen Anfangsinvestitionen für eine neue Lichtanlage. Corona verschärft diese Situation, Firmen müssen in wirtschaftlich schwierigen Zeiten mit ihren Kapazitäten und Investitionsmitteln noch mehr haushalten und ihre Liquidität schonen. Eine Alternative bietet die Beleuchtungsmodernisierung im Mietmodell: Durch die Umrüstung auf LED-Technik können Mietkunden projektbezogen bis zu 70 Prozent Stromverbrauch bzw. Energiekosten sparen und nutzen die neue Anlage auf Basis einer monatlichen Miete.

Rolf Mauer: Wie sieht eine Umrüstung im Mietmodell konkret aus und welche Vorteile haben Mietkunden?

Stephan Ketterer: Der zentrale Vorteil für unsere Mietkunden ist, dass sie über die Deutsche Lichtmiete Full-Service-Lösung ihre Beleuchtungsanlage liquiditätsschonend ohne eigene Investition, ohne Risiko und ohne Aufwand modernisieren können. Das heißt, wir übernehmen die Lichtplanung nach einer exakten Analyse der Ist-Situation, mit Auswahl der geeigneten Leuchtmittel und Beleuchtungsstärken und berücksichtigen dabei geltende Arbeitsschutzrichtlinien sowie individuelle Anforderungen des Kunden. Zusammen mit einem Elektropartner installieren wir die neue Lichtanlage (je nach Projekt auch inklusive einer intelligenten Steuerung samt Anwesenheits-/ und Helligkeitssensorik) und entsorgen die bestehende Anlage fachgerecht. Nach der Umrüstung übernehmen wir alle Wartungs- und Serviceleistungen inklusive Reparatur oder Austausch einer Leuchte ohne zusätzliche Kosten. Für den Kunden fällt lediglich eine vorab festgelegte monatliche Miete an.

Rolf Mauer: Was passiert, wenn sich Dinge ändern – bei Ihnen oder beim Kunden? Ist eine Mieterhöhung denkbar bzw. kann der Vertragsumfang angepasst oder erweitert werden?

Stephan Ketterer: Die Miete bleibt über den gesamten Vertragszeitraum gleich und bietet unseren Kunden damit hohe Planungssicherheit. Ein technisches Upgrade ist problemlos möglich, weil unsere Lichtlösungen PnP-fähig sind. Ändert sich die Kundenanforderung, kann das verbaute Lichtsystem dank der Plug-and-Play-Funktion flexibel ausgetauscht, umgehängt oder erweitert werden. Unsere Leuchten sind zukunftssicher ausgelegt und können auch zu einem späteren Zeitpunkt noch über alle gängigen Protokolle vernetzt werden. Auch in puncto Laufzeit bleiben unsere Mietkunden flexibel. Wir bieten als einziger Anbieter am Markt mit dem TotalFlex-Mietvertrag eine jährliche Kündigungsmöglichkeit.

Rolf Mauer: Wie oft wird diese Möglichkeit genutzt?

Stephan Ketterer: Unsere Kunden setzen auf eine langfristige vertrauensvolle Partnerschaft. Bis jetzt wurde kein Vertrag nach dem ersten Jahr gekündigt. Im Gegenteil, viele Kunden verlängern vorzeitig die Laufzeiten.

Rolf Mauer: Wie viel kann ich als Unternehmen denn tatsächlich über eine Beleuchtungsmodernisierung im Mietmodell sparen?

Stephan Ketterer: Das hängt vom Projektumfang und den spezifischen Kundenanforderungen ab. Je nachdem können sich Stromverbrauch und Energiekosten bis zu 70 Prozent reduzieren. Das Beispiel zeigt eine deutliche Einsparung – auch nach Abzug der Miete.

Rolf Mauer: Besten Dank für das informative Gespräch.


Stephan Ketterer ist seit 2019 für das Business Development bei der Deutschen Lichtmiete AG (www.lichtmiete.de) verantwortlich. Das Unternehmen aus dem niedersächsischen Oldenburg ist Pionier und Marktführer für Light as a Service in Deutschland. Der Architekt ist seit über 15 Jahren für international bekannte innovative Unternehmen tätig, u.a. für den Systemanbieter Schüco und den Vorarlberger Leuchtenspezialisten Zumtobel.

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